Sa. 05.09.2009
Neeno und Dani und eine andere (Lennie oder so) sind freundlicherweise mit mir nach Bangkok ins Zentum gefahren, damit ich shoppen kann. Das spannendste dabei war, dass ich das Handy im Taxi liegen gelassen habe und wir es nach vielen Stunden Wartezeit tatsächlich wieder gefunden haben. Wer mal in Bangkok war kann sich vorstellen wie unwarscheinlich das eigentlich ist.
Am Abend traf ich dann in meinem Zimmer noch ein paar andere IAESTE Studenten (Aus Rumänien, Ägypten, Sudan), welche mir von ihren Erlebnissen erzählten. Sie haben mich dann auch darauf vorbereitet, dass sich die Englischkentnisse vieler Thais schwer in Grenzen halten...
So. 06.09.2009
Naja, eigentlich hatte ich mit Prof. Tongdee von IAESTE um 08:30 ein Treffen vereinbart. Ich sollte von einem Typen der Electricity Generating Authority of Thailand (E.G.A.T) abgeholt werden. E.G.A.T ist mein Arbeitgeber für die nächsten drei Monate. Um 08:25 (als ich natürlich bereits mit allem auf dem weg war) kam dann das Telefon, das ich erst um 14:30 abgeholt werde. Das kam mir entgegen, ich wollte sowieso nur mein Jetlag kurieren. Um 15:00 war ich dann mit dem Car unterwegs in Richtung Vajiralongkorn Hydropower Plant (Wasserkraftwerk). Wenn man es googelt, findet man es. Das liegt ca 300 km nordwestlich von Bangkok, nahe an der Grenze zu Myanmar (20 km). Am Abend um 20:00 kamen wir dann auch an. In diesem Bus waren übrigens noch ganz viel andere Leute, welche Mo.-Fr. im Wasserkraftwerk arbeiten und am Wochenende in Bangkok bei ihren Familien wohnen. Einer von ihnen war mein "Engineer in Charge". Er ist zuständig für mein Wohl. Er ist warscheinlich ein toller Typ. Leider merke ich nicht wann er englisch spricht. Es tönt auch nicht so. Apropos Sprache. Ich habe mir ein Thai Sprachführer gekauft, welcher sich in Zukunft warscheinlich noch auszeichnen wird. Ich bin schwer motiviert, ein wenig Thai zu lernen, die nächsten Monate. Man ist sonst auf dem Land sehr schnell verloren. Ich musste feststellen, das nicht nur mein betreuender Ingenieur unverständliches (und zwar wirklich unverständliches) Englisch spricht, sondern eigentlich alle hier (Ausser an der Uni). Ich muss jedoch sagen, dass alle sehr freundlich sind und lächeln, wenn sie mich sehen (Hoffentlich lachen sie mich nicht aus !!!).
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