Nun bin ich seit einer Woche beim Bhumibol Damm. Mein Zimmer hier gefällt mir sehr. Das Haus, in dem ich wohne ist wie ein Hotel ohne Restaurant. Mein Bett wird jeden Tag gemacht und so weiter. Ich habe dafür keine Kochgelegenheiten. Das brauche ich aber eigentlich auch nicht, weil eine Malzeit hier im Restaurant zwischen einem und zwei Schweizer Franken kostet. Ich muss jedoch etwa zehn Minuten zum Restaurant laufen.
Auch beim Bhumibol Damm ist die Gegend wieder etwa gleich eingerichtet wie beim Vajiralongkorndamm. Der Damm ist etwa drei Kilometer vom Camp entfernt. Im Camp hat es Restaurants, Shops, einen Swimming Pool, Golf etc.
Diese Woche habe ich sogar ein Mountain Bike bekommen. Ich kann es brauchen während meiner Zeit hier. Leider ist es heute Samstag schon den ganzen Tag am regnen, dabei wollte ich die Gegend mit meinem Bike erkunden. Dafür habe ich Zeit, euch einen überlangen Bericht zu schreiben.
Nächste Woche sollte ich einen Motto-Roller bekommen. Ich habe danach gefragt, weil ich mich etwas unselbständig fühle, wenn mich täglich jemand abholen und wieder nach Hause fahren muss. Ich hoffe, das wird klappen. Wenn ich mit dem Velo zum Damm fahren müsste, wäre ich vollständig vom Schweiss durchnässt. Auch wenn ich hier weiter im Norden bin, ist das Klima immer noch sehr feucht und heiss. Grundsätzlich mag ich das Klima hier. Man hat nie kalt. Sollte man trotzdem mal frieren, kann man immer noch die Klimaanlage ausschalten. Die Thais mögen es kühl, und die Autos und geschlossene Räume sind meistens zu kühl für mich. Ich freue mich dann immer zum rausgehen oder aussteigen. Mir wurde aber gesagt, dass es die nächsten Monate durchaus kälter werden wird. Vielleicht muss ich dann trotzdem noch einen Pullover besorgen.
Bis jetzt habe ich noch keine Bezugspersonen gefunden wie Apirak und Ajaree beim Vajiralongkorndamm. Kanchit musste leider am Dienstag für Sitzungen nach Bangkok und Laos.
Mit etwas Glück kann ich auch noch nach Laos reisen. Die E.G.A.T. (mein Arbeitgeber) unterstützt die Leute von Laos, weil sie in Laos Probleme mit ihren Wasserkraftwerken haben. Allgemein habe ich das Gefühl, dass hier am Bhumibol Damm einiges mehr läuft als beim Vajiralongkorn Damm. Es ist auch das grösste Wasserkraftwerk in Südostasien. Ständig sind Besucher von anderen Kraftwerken und aus anderen Ländern hier. Trotzdem habe ich noch keinen Nicht-Asiat gesehen.
Am vergangenen Dienstag hatte ich ein peinlich-lustiges Erlebnis. Ich wurde zu einer Party eingeladen, weil ein paar Leute pensioniert wurden. Wenn in Thailand eine Party gefeiert wird, nutzen sie die Gelegenheit um Karaoke zu singen. Sie fragten mich etliche Male, ob ich auch mal singen möchte. Ich verneinte höflich. Auf einmal rief mich dann aber die Speakerin mit dem Mikrofon auf die Bühne. Da ich nicht den Buhmann spielen wollte und schon ein paar Whisky-Soda in mir hatte, folgte ich dem Aufruf und schlurfte auf die Bühne. Blöderweise hatten die nicht vor, wenigstens einen Englischen Song für mich abzuspielen, damit ich mich hinter etwas Hintergrundmusik verstecken konnte. Nein, sie erwarteten, dass ich einen Schweizer Song vortrug. Ich fasste all meinen Mut zusammen, gab eine Version von „Es Buurebüäbli maag i nöd“ zum Besten und erntete tobenden Applaus. Hoffentlich war das mein letztes Erlebnis dieser Art.
Bei der Arbeit hatte ich die Gelegenheit, ein paar Tests mitzuverfolgen. Ab Oktober werden zwei „Units“, also zwei Generatoren mit allem Zubehör einer Überholung unterzogen. Bevor dies geschieht, werden diese Anlagen nochmals gestestet und ein paar wichtige Messdaten aufgenommen. Die Überholung der beiden „Units“ ist der eigentliche Grund und Inhalt meines Praktikums hier in Thailand. Ich freue mich auf diesen Teil. Des Weiteren habe ich eine Bibliothek entdeckt mit Englischen Bücher über Elektrische Maschinen. Mithilfe dieser Bücher probierte ich mich ein wenig weiterzubilden. Ich fühlte mich dabei ins zweite Semester zurückversetzt und hatte Freude an den vielen Formeln und Zeichnungen.
Am Freitag wurde ich von Chef der Electrical Maintenance Section, mein Boss für die nächste Zeit, nach Tak gefahren. Er wohnt mit seiner Familie in der Provinzhauptstadt Tak, das ist 60 Kilometer vom Damm entfernt. Zwei Söhne und Frau. Die Söhne heissen Domm und Damm. Damm ist nach dem Bhumibol Damm benannt. Er lud mich in ein feines Restaurant ein und danach fuhren wir wieder zurück zum Damm.
Bei mir ist Samstag, 26. September 2009, Nachmittag um 3 und es hat erstmals aufgehört zu regnen heute. Ich werde nun noch etwas meine neuen Jogging-Schuhe beschmutzen oder ein paar längen im Pool schwimmen.
Samstag, 26. September 2009
Drittes Wochenende: Bangkok
Sa, 19.09.2009
Samstag war Shopping angesagt. Mir graute davor. Ich hatte eine grosse Shoppingliste, weil ich nicht allzu viel aus der Schweiz mitgenommen hatte. Mit dem Skytrain fuhr ich ins Shoppingviertel Siam. Ich fand glücklicherweise fast alles was ich brauchte, sogar Turnschuhe in meiner Grösse. Mir ist dabei aufgefallen, dass die Preise sehr unterschiedlich sind. An einigen Orten zahlt man für Schuhe fast gleichviel wie bei uns. An anderen Orten wiederum zahlt man fast nichts. Natürlich sind es auch nicht die gleichen Produkte. Der Unterschied zwischen billig und teuer ist viel extremer als bei uns.
Am Nachmittag hatte ich ein Treffen mit Dani und Neeno vom IAESTE. Das sind die beiden, die mich vom Flughafen abgeholt hatten. Sie hatten noch zwei weitere Begleiterinnen dabei. Mit ihnen ging ich zum Chatuchak Market. Ein riesiger, überdachter Markt in Bangkok mit tausenden Marktständen. Nach etwa 30 Minuten fing es an zu regen. Plötzlich war überall Wasser. Der Markt wurde richtig überflutet und es hatte überall etwa 15 cm Wasser auf den Wegen zwischen den Marktständen. Das war ein guter Zeitpunkt für mich, Flip Flops zu kaufen. Ich fand sogar welche in meiner Schuhgrösse (47). Ich lud die ganze Truppe zum Nachtessen ein, als Dank dass sie mir meine Einkaufstüten schleppten und den Nachmittag mit mir verbrachten. Toll, hier kann sogar ich es mir leisten, Leute zum Essen einzuladen.
Am Abend war ich mit Puengs Schwester, Fon, in einer Bar Namens „Choo Bee Doo“. Eine Thai-Bar mit lustigen Bands und kühlem Bier. Sie brachte noch eine Freundin und einen Freund mit. Die Musik war so laut, dass die ohnehin schon schwierige Kommunikation noch erschwert wurde. Nicht selten musste ich auf meinen antrainierten Trick zurückgreifen: Freundlich lächeln und nicken und hoffen, dass der Gesprächspartner keine Frage gestellt hat. Wir hatten eine Menge Spass und ich war ziemlich dizzy, als wir Zuhause ankamen. Pueng und Fon wohnen immer noch bei ihren Eltern, obwohl beide schon über 30 sind. Wie Italiener! J. Ich hatte ein schönes Zimmer mit eigenem Bad.
So, 20.09.2009
Am Sonntag war ausschlafen angesagt. Danach ging ich mit Pueng noch kurz zum Mittagessen in einen Park und dann musste ich mich bereits auf den Weg machen, um zum Bhumibol Damm zu kommen. Dort kam ich dann auch gut an und wurde herzlich von Kanchit empfangen. Kanchit ist der Ingenieur, der für mich zuständig ist beim Bhumibol Damm. Er ist ein guter Typ und spricht dazu sogar noch Englisch.
Samstag war Shopping angesagt. Mir graute davor. Ich hatte eine grosse Shoppingliste, weil ich nicht allzu viel aus der Schweiz mitgenommen hatte. Mit dem Skytrain fuhr ich ins Shoppingviertel Siam. Ich fand glücklicherweise fast alles was ich brauchte, sogar Turnschuhe in meiner Grösse. Mir ist dabei aufgefallen, dass die Preise sehr unterschiedlich sind. An einigen Orten zahlt man für Schuhe fast gleichviel wie bei uns. An anderen Orten wiederum zahlt man fast nichts. Natürlich sind es auch nicht die gleichen Produkte. Der Unterschied zwischen billig und teuer ist viel extremer als bei uns.
Am Nachmittag hatte ich ein Treffen mit Dani und Neeno vom IAESTE. Das sind die beiden, die mich vom Flughafen abgeholt hatten. Sie hatten noch zwei weitere Begleiterinnen dabei. Mit ihnen ging ich zum Chatuchak Market. Ein riesiger, überdachter Markt in Bangkok mit tausenden Marktständen. Nach etwa 30 Minuten fing es an zu regen. Plötzlich war überall Wasser. Der Markt wurde richtig überflutet und es hatte überall etwa 15 cm Wasser auf den Wegen zwischen den Marktständen. Das war ein guter Zeitpunkt für mich, Flip Flops zu kaufen. Ich fand sogar welche in meiner Schuhgrösse (47). Ich lud die ganze Truppe zum Nachtessen ein, als Dank dass sie mir meine Einkaufstüten schleppten und den Nachmittag mit mir verbrachten. Toll, hier kann sogar ich es mir leisten, Leute zum Essen einzuladen.
Am Abend war ich mit Puengs Schwester, Fon, in einer Bar Namens „Choo Bee Doo“. Eine Thai-Bar mit lustigen Bands und kühlem Bier. Sie brachte noch eine Freundin und einen Freund mit. Die Musik war so laut, dass die ohnehin schon schwierige Kommunikation noch erschwert wurde. Nicht selten musste ich auf meinen antrainierten Trick zurückgreifen: Freundlich lächeln und nicken und hoffen, dass der Gesprächspartner keine Frage gestellt hat. Wir hatten eine Menge Spass und ich war ziemlich dizzy, als wir Zuhause ankamen. Pueng und Fon wohnen immer noch bei ihren Eltern, obwohl beide schon über 30 sind. Wie Italiener! J. Ich hatte ein schönes Zimmer mit eigenem Bad.
So, 20.09.2009
Am Sonntag war ausschlafen angesagt. Danach ging ich mit Pueng noch kurz zum Mittagessen in einen Park und dann musste ich mich bereits auf den Weg machen, um zum Bhumibol Damm zu kommen. Dort kam ich dann auch gut an und wurde herzlich von Kanchit empfangen. Kanchit ist der Ingenieur, der für mich zuständig ist beim Bhumibol Damm. Er ist ein guter Typ und spricht dazu sogar noch Englisch.
Zweite Woche
14.09.2009 - 18.09.2009
Die zweite Woche verbrachte ich am Tag durch in der „Operation Section“. Von da aus wird das Kraftwerk gesteuert. Am Montagmorgen war ich ziemlich frustriert, weil keiner der Anwesenden ein Wort Englisch sprechen konnte. Vielleicht denkt ihr euch, dass man sich auch mit „Händen und Füssen“ verständigen kann. Gewiss, solange man sich über Essen, Freundin, Fussball und Golf unterhält ist das eine gute Möglichkeit. Wenn es aber darum geht, etwas über die Sicherheitsvorkehrungen von Synchrongeneratoren mit Selbstanregung oder andere technische Sachen zu Erfahren, wird es ziemlich kompliziert. Am Nachmittag hatte dann zum Glück Pui Zeit und war meine Dolmetscherin. Ich glaube, ich muss IAESTE vorschlagen, dass sie das nächste Mal in Thailand zwei Stellen pro Job anzubieten: Eine Ingenieur- und eine Dolmetscherstelle J. Natürlich übertreibe ich ein wenig. Aber fachlich könnte ich sicher mehr profitieren, wenn die Kommunikation etwas fliessender wäre. Nichtsdestotrotz muss ich an dieser Stelle sagen, dass ich die letzten drei Wochen zwar noch nichts fachlich beitragen konnte, aber mittlerweile doch etwas detaillierter weiss, wie ein Wasserkraftwerk funktioniert.
Meine Freizeit verbrachte ich in der zweiten Woche vorwiegen mit Leuten, die ich in der ersten Woche kennen lernte. Einmal fuhr ich noch eine Nacht nach Kanchanaburi. Ein Chef der Operation Section wollte mich seiner Familie vorstellen. Das war eine tolle Erfahrung. Somsak, das ist sein Name, fragte mich spontan am Nachmittag, ob ich am Abend schon etwas vorhabe. Falls nicht würde er mich gerne zu sich einladen. Wir fuhren dann mit einem kleinen, lustigen Daihatsu und einer Freundin von Somsak nach Kanchanaburi. Die Freundin konnte Englisch und so konnte ich auch mit Somsak kommunizieren.
Ein letztes Erlebnis beim Vajiralongkorndamm hatte ich am Freitag, bevor ich zurück nach Bangkok fuhr. Im Headoffice vom Vajiralongkorndamm wurde eine neue Büroangestellte gesucht. Ajaree, die Sekretärin des Direktors fragte mich, ob ich möglicherweise beim Vorstellungsgespräch dabei sein könnte, um den sechs Ladies Fragen auf Englisch zu stellen. Natürlich sagte ich zu. Das erste Mal, dass ich bei einem Vorstellungsgespräch auf der anderen Seite sitzen konnte. Die Frauen die sich vorstellten taten mir dann aber leid. Nicht mal alle konnte „My name is ...“ sagen. Und ich musste sie dann noch weiter ausfragen über ihre Familien und Lieblings TV-Sendungen.
Am Freitagnachmittag fuhr ich dann mit einem Assistant Direktor nach Bangkok und war froh, als wir dort heil ankamen. Die Strassen von Bangkok waren für mich auch beim zweiten Besuch überwältigend. Gibt es in der westlichen Welt solche chaotisch-bunt-modern-alt-arm-reich-alles-auf-ein-paar-quadratkilometer-zusammengemischten Städte?
Der Assistant Direktor, sein Name ist Suthivajr, lud mich bei Pueng ab. Pueng ist eine alte Freundin, die ich vor über drei Jahren bei meinem England-Aufenthalt in Bath kennen lernte. Es war eine grosse Freude, zumal ich nie erwartet hatte, dass ich sie jemals wieder sehen würde.
Die zweite Woche verbrachte ich am Tag durch in der „Operation Section“. Von da aus wird das Kraftwerk gesteuert. Am Montagmorgen war ich ziemlich frustriert, weil keiner der Anwesenden ein Wort Englisch sprechen konnte. Vielleicht denkt ihr euch, dass man sich auch mit „Händen und Füssen“ verständigen kann. Gewiss, solange man sich über Essen, Freundin, Fussball und Golf unterhält ist das eine gute Möglichkeit. Wenn es aber darum geht, etwas über die Sicherheitsvorkehrungen von Synchrongeneratoren mit Selbstanregung oder andere technische Sachen zu Erfahren, wird es ziemlich kompliziert. Am Nachmittag hatte dann zum Glück Pui Zeit und war meine Dolmetscherin. Ich glaube, ich muss IAESTE vorschlagen, dass sie das nächste Mal in Thailand zwei Stellen pro Job anzubieten: Eine Ingenieur- und eine Dolmetscherstelle J. Natürlich übertreibe ich ein wenig. Aber fachlich könnte ich sicher mehr profitieren, wenn die Kommunikation etwas fliessender wäre. Nichtsdestotrotz muss ich an dieser Stelle sagen, dass ich die letzten drei Wochen zwar noch nichts fachlich beitragen konnte, aber mittlerweile doch etwas detaillierter weiss, wie ein Wasserkraftwerk funktioniert.
Meine Freizeit verbrachte ich in der zweiten Woche vorwiegen mit Leuten, die ich in der ersten Woche kennen lernte. Einmal fuhr ich noch eine Nacht nach Kanchanaburi. Ein Chef der Operation Section wollte mich seiner Familie vorstellen. Das war eine tolle Erfahrung. Somsak, das ist sein Name, fragte mich spontan am Nachmittag, ob ich am Abend schon etwas vorhabe. Falls nicht würde er mich gerne zu sich einladen. Wir fuhren dann mit einem kleinen, lustigen Daihatsu und einer Freundin von Somsak nach Kanchanaburi. Die Freundin konnte Englisch und so konnte ich auch mit Somsak kommunizieren.
Ein letztes Erlebnis beim Vajiralongkorndamm hatte ich am Freitag, bevor ich zurück nach Bangkok fuhr. Im Headoffice vom Vajiralongkorndamm wurde eine neue Büroangestellte gesucht. Ajaree, die Sekretärin des Direktors fragte mich, ob ich möglicherweise beim Vorstellungsgespräch dabei sein könnte, um den sechs Ladies Fragen auf Englisch zu stellen. Natürlich sagte ich zu. Das erste Mal, dass ich bei einem Vorstellungsgespräch auf der anderen Seite sitzen konnte. Die Frauen die sich vorstellten taten mir dann aber leid. Nicht mal alle konnte „My name is ...“ sagen. Und ich musste sie dann noch weiter ausfragen über ihre Familien und Lieblings TV-Sendungen.
Am Freitagnachmittag fuhr ich dann mit einem Assistant Direktor nach Bangkok und war froh, als wir dort heil ankamen. Die Strassen von Bangkok waren für mich auch beim zweiten Besuch überwältigend. Gibt es in der westlichen Welt solche chaotisch-bunt-modern-alt-arm-reich-alles-auf-ein-paar-quadratkilometer-zusammengemischten Städte?
Der Assistant Direktor, sein Name ist Suthivajr, lud mich bei Pueng ab. Pueng ist eine alte Freundin, die ich vor über drei Jahren bei meinem England-Aufenthalt in Bath kennen lernte. Es war eine grosse Freude, zumal ich nie erwartet hatte, dass ich sie jemals wieder sehen würde.
Zweites Wochenende
Sa, 12.09.2009
Am Samstagmorgen um 8 Uhr holten mich Ajaree und Apirak ab und wir fuhren zusammen mit drei anderen Begleitern zum Three Pagodas Pass, an die Grenze zu Myanmar (Burma). Myanmar ist seit einiger Zeit eine Militärdiktatur und deswegen eigentlich für Touris wie mich gesperrt. Als wir dann beim Grenzübergang ankamen, holte mich das Thai Militär zu sich und empfahl mir, die Grenze nicht zu übertreten. Es bestand die Gefahr, dass ich nicht wieder zurückkommen darf. In meinem Reiseführer stand zwar etwas von einem One-day-visa, aber ich habe auf der Myanmar Seite niemanden gesehen. Da das Wetter sowieso nicht so viel versprechend aussah, entschied ich mich in Thailand zu bleiben. In der Nähe der Grenze wurde ich dann in eine Werkstatt geführt, wo Frauen aus Myanmar für das thailändische Militär Kleider anfertigten. Der Tageslohn beträgt 70 Baht. Das sind CHF 2.40. Ich war natürlich entsetzt. Ajaree sagte mir dann, dass man in Myanmar damit ganz gut leben kann. Nach diesem Erlebnis fuhren wir nach Sanklahburi, in einen buddhistischen Tempel. Dort wurden wir von Mönchen gesegnet und jeder bekam ein Armbändeli ums Handgelenk gestülpt. Natürlich war meine Hand viel zu gross für dieses enge Armband. Es bedurfte einiges an Aufwand, bis ich das Ding endlich ums Handgelenk trug.
S0, 13.09.2009
Am Sonntag fuhren wir nach Kanchanaburi. Das ist die Provinzhauptstadt. Auf dem Weg dorthin kamen wir am Hellfire Pass vorbei. Ein Ort, wo im Zweiten Weltkrieg viele tausende alierte Soldaten und zehntausende Leute aus Südostasien beim Bau einer Eisenbahn für die Japanischen Streitkräfte ums Leben kamen. Heute auch bekannt als „The Railway of Death“. Eigentlich will ich euch nicht mit geschichtlichen Dingen langweilen. Am selben Tag hatte ich noch weitere WWII-Erlebnisse und wir machten etwas Sightseeing in Kanchanaburi. Auf der Heimfahrt erklärte mir Pui, eine Begleiterin, dass der vollständige Namen Bangkoks etwas länger ist:
„Krungthepmahanokorn Amorn Ruttanakosin
Mahintara Yuttaya mahadilok
Pob Nobparat Ratchatani
Burirom Udom Ratchanirate
Mahasatan Amorn Piman
Avatarn Stid
Sakkatattiya Witsanu Kumprasit“
Es heisst soviel wie „Stadt der Engel, wo der König lebt und die Schätze aufgehoben sind etc....“.
Am Sonntagabend war ich bei einem meiner Begleiter zum Nachtessen eingeladen. Ich staunte nicht schlecht, als neben Reis und Fisch und anderen Leckereien, auch noch eine Schüssel mit frittierten Insekten aufgetischt wurde. Bereits zwei Tage zuvor hatte ich beobachtet, wie viele Leute hier in ihrem Garten am Abend ein Netz aufspannen und dieses mit UV-Lampen bestrahlen, damit Insekten gefangen werden können. Mir wurde da schon offenbart, dass diese Insekten verspeist werden. Ich habe jedoch nicht damit gerechnet, dass ich selber diese Dinger auf dem Tisch haben werde. Natürlich erwarteten alle, dass ich diese Zikaden probieren würde. Zum Glück waren keine Flügel mehr dran. Aber die Augen hat man noch gesehen. Ich musste mich schon ein wenig überwinden, aber schlussendlich war das ganze eine Knusper-Krosse Angelegenheit. Ziemlich lecker. Die Thais haben sich natürlich den Bauch gehalten vor Lachen, und sich köstlich über meine Gesichtsausdrücke amüsiert. Als Dank habe ich ihnen eine Tafel Schweizer Schokolade überreicht.
Am Samstagmorgen um 8 Uhr holten mich Ajaree und Apirak ab und wir fuhren zusammen mit drei anderen Begleitern zum Three Pagodas Pass, an die Grenze zu Myanmar (Burma). Myanmar ist seit einiger Zeit eine Militärdiktatur und deswegen eigentlich für Touris wie mich gesperrt. Als wir dann beim Grenzübergang ankamen, holte mich das Thai Militär zu sich und empfahl mir, die Grenze nicht zu übertreten. Es bestand die Gefahr, dass ich nicht wieder zurückkommen darf. In meinem Reiseführer stand zwar etwas von einem One-day-visa, aber ich habe auf der Myanmar Seite niemanden gesehen. Da das Wetter sowieso nicht so viel versprechend aussah, entschied ich mich in Thailand zu bleiben. In der Nähe der Grenze wurde ich dann in eine Werkstatt geführt, wo Frauen aus Myanmar für das thailändische Militär Kleider anfertigten. Der Tageslohn beträgt 70 Baht. Das sind CHF 2.40. Ich war natürlich entsetzt. Ajaree sagte mir dann, dass man in Myanmar damit ganz gut leben kann. Nach diesem Erlebnis fuhren wir nach Sanklahburi, in einen buddhistischen Tempel. Dort wurden wir von Mönchen gesegnet und jeder bekam ein Armbändeli ums Handgelenk gestülpt. Natürlich war meine Hand viel zu gross für dieses enge Armband. Es bedurfte einiges an Aufwand, bis ich das Ding endlich ums Handgelenk trug.
S0, 13.09.2009
Am Sonntag fuhren wir nach Kanchanaburi. Das ist die Provinzhauptstadt. Auf dem Weg dorthin kamen wir am Hellfire Pass vorbei. Ein Ort, wo im Zweiten Weltkrieg viele tausende alierte Soldaten und zehntausende Leute aus Südostasien beim Bau einer Eisenbahn für die Japanischen Streitkräfte ums Leben kamen. Heute auch bekannt als „The Railway of Death“. Eigentlich will ich euch nicht mit geschichtlichen Dingen langweilen. Am selben Tag hatte ich noch weitere WWII-Erlebnisse und wir machten etwas Sightseeing in Kanchanaburi. Auf der Heimfahrt erklärte mir Pui, eine Begleiterin, dass der vollständige Namen Bangkoks etwas länger ist:
„Krungthepmahanokorn Amorn Ruttanakosin
Mahintara Yuttaya mahadilok
Pob Nobparat Ratchatani
Burirom Udom Ratchanirate
Mahasatan Amorn Piman
Avatarn Stid
Sakkatattiya Witsanu Kumprasit“
Es heisst soviel wie „Stadt der Engel, wo der König lebt und die Schätze aufgehoben sind etc....“.
Am Sonntagabend war ich bei einem meiner Begleiter zum Nachtessen eingeladen. Ich staunte nicht schlecht, als neben Reis und Fisch und anderen Leckereien, auch noch eine Schüssel mit frittierten Insekten aufgetischt wurde. Bereits zwei Tage zuvor hatte ich beobachtet, wie viele Leute hier in ihrem Garten am Abend ein Netz aufspannen und dieses mit UV-Lampen bestrahlen, damit Insekten gefangen werden können. Mir wurde da schon offenbart, dass diese Insekten verspeist werden. Ich habe jedoch nicht damit gerechnet, dass ich selber diese Dinger auf dem Tisch haben werde. Natürlich erwarteten alle, dass ich diese Zikaden probieren würde. Zum Glück waren keine Flügel mehr dran. Aber die Augen hat man noch gesehen. Ich musste mich schon ein wenig überwinden, aber schlussendlich war das ganze eine Knusper-Krosse Angelegenheit. Ziemlich lecker. Die Thais haben sich natürlich den Bauch gehalten vor Lachen, und sich köstlich über meine Gesichtsausdrücke amüsiert. Als Dank habe ich ihnen eine Tafel Schweizer Schokolade überreicht.
Erste Woche
07.09.2009 - 11.09.2009
Arbeit
Die ersten beiden Wochen habe ich eine prima Einführung in die thailändische Arbeits- und Lebenskultur erhalten. Die meisten Leute hier beginnen ihre Arbeit um 08:00 Uhr am Morgen und haben um 16:00 Uhr Feierabend. Es werden 7 Stunden pro Tag gearbeitet.
Ich wurde jeweils um 08:00 Uhr abgeholt und mein Betreuer Sarun und ich fuhren zum Morgenessen ins Restaurant. Es brauchte ein paar Tage, bis ich mich an Reis mit Gemüse oder Fleisch zum „Zmorge“ gewöhnen konnte. Ich schaue jeweils, dass ich zu dieser Tageszeit noch nichts Scharfes auf meinen Teller bekomme.
Nach dem Frühstück fuhren wir jeweils ins Kraftwerk beim Damm. Es gab in den ersten beiden Wochen für mich nichts aktiv zu tun. Ich schaute den Leuten beim arbeiten zu und stellte Fragen. (Eigentlich stelle ich mir so das Leben eines Ingenieurs vor). Glücklicherweise habe ich mich nicht schon im Studium auf Leistungselektronik spezialisiert, sonst wäre es mir wohl sehr schnell langweilig geworden. Sarun gab mir ein Buch in Englisch, welches mir eine Übersicht über den ganzen Damm gab. Weil meine Fragen oft nicht verstanden wurden oder ich die Antworten nicht verstehen konnte war ich sehr froh um das Buch. Es beantwortete vieler meiner Fragen.
Wenn mal gerade nichts los war konnte ich mein Notebook gebrauchen. Ich nützte diese Zeit um Mails zu schreiben und meine Fachkenntnisse mit Wikipedia zu erweitern oder aufzufrischen. Mein Mac-Book ist hier übrigens eine Sensation. Endlich bekommt es die Aufmerksamkeit, die ihm gebührtJ.
Während meines Aufenthalts bei Vajiralongkorn Damm hatte ich auch die Möglichkeit etwas herumzureisen. Einmal fuhren wir zu einem anderen Damm, der sich gerade im Umbau befindet. Dort hatte ich die Gelegenheit ein Kraftwerk mit Generator und Turbinen „von Innen“ anzusehen. Das mag jetzt für euch sehr langweilig klingen. Für mich war es ziemlich beeindruckend. Ein anderes Mal fuhren wir zu einem Mini Kraftwerk. Auf dem Weg dorthin sahen wir einen Zwei-Meter Waran. Zuerst habe ich gedacht es handle sich um ein junges Krokodil, das etwas komisch aussieht. Natürlich hatte ich grosse Freude an diesem Riesen-Gecko. Am selben Tag habe ich dann noch etwas mehr über die thailändische Arbeitsmentalität erfahren. Wegen starkem Regen fiel die Spannungsversorgung im Minikraftwerk aus. Wir mussten unsere Arbeit abbrechen und fuhren zurück. Auf dem Rückweg wurde auch der Grund für den „Stromausfall“ ersichtlich. Ein Ast eines Bambus-Baums schloss zwei Leitungen des Strommasts kurz. Der Ast brannte friedlich vor sich hin während ich die anderen Leute im Auto schockiert fragte, ob sie den nichts unternehmen wollten. Sie lachten und sagten, dass eine andere Behörde für die dieses Stromnetz zuständig wäre. Wir fuhren weiter.
Bei der Arbeit gab es nicht allzu viele Highlights, weil das Kraftwerk im normalen Betrieb arbeitete. Es wird erst spannend, wenn irgendwas renoviert wird oder ein Unfall passiert. Natürlich war ich froh, dass kein Unfall passierte. Die interessantesten Ereignisse waren die Besichtigungen. Einmal machten wir eine Tour durch den Damm und prüften die Pumpen. Im Damm drinnen hat es viele Kilometer Tunnels und ich war froh, dass ich nach zwei Stunden wieder Heil aus diesem Labyrinth heraus kam. Wäre ich allein gewesen, würde man wohl in ein paar Jahren mein Skelett finden.
Freizeit
Die eigentlichen Höhepunkte meiner Zeit beim Vajiralongkorn Damm ereigneten sich nach der Arbeit. Ich habe möglicherweise schon im letzten Mail erwähnt, wie es um die Gastfreundschaft der Thais steht. Sie ist unschlagbar. Es verging in der ersten Woche kein Abend, den ich alleine verbringen musste. Darüber war ich froh, denn sobald ich am Abend alleine war, fühlte ich mich nicht mehr so richtig wohl und spürte, dass ich weit von Zuhause entfernt war.
Am ersten Abend machte ich mich selbst auf den Weg zum Restaurant. Dort traf ich Ajaree, die Sekretärin des Direktors, eine der wenigen mit guten Englischkentnisse. Sie erkannte meine Not und war darum bemüht, mir ein paar Jungs zu suchen. Den Abend verbrachte ich dann mehrheitlich mit Ajaree und Tom, einem Mechaniker der zwar fast kein Englisch konnte, sich aber herzlich darum bemühte.
Es war eine ziemlich lustige Kommunikation die wir da zusammen führten. Ich habe den wertvollen Tipp bekommen, immer Stift und Papier bei mir zu haben, damit man die Sachen aufschreiben kann die man sagen will. Vielmals haben die Thais die mal an einer Uni waren, einen ziemlich grossen Wortschatz. Die Aussprache ist einfach so miserabel, dass man nahezu nichts versteht. So müssen sie mir halt teilweise ein paar Stichwörter aufschreiben, damit ich sehe, was gemeint ist. Dabei probiere ich auch immer wieder ein paar neue Thai-Wörter, oder die komplizierten Namen meiner Mitmenschen zu notieren. Mein Thai-Vokabular wird stetig grösser. Ich kann aber keine ganzen Sätze sprechen. Nur einzelne Wörter wie „Hunger“, „scharf“, „Hallo“ etc. Das Wichtigste eben. Die Schrift probiere ich aber gar nicht erst zu lernen. 44 Konsonanten und über 16 Vokale sind mir zu viel.
Am zweiten Abend wurde ich von Apirak, dem Chef-Ingenieur und Ajaree abgeholt. Ajaree war sozusagen die Dolmetscherin, weil Apirak kein Wort Englisch mehr gesprochen hat seit dem Studium. Wir gingen in ein wunderbares Restaurant Namens „Bamboo Hut“ im Dschungel. Nach dem vorzüglichen Essen besuchten wir noch die heissen Quellen von Hin Dad. Ich habe dabei an ein Thermalbad gedacht. Das war es in gewisser Weise auch. Nur viel romantischer als wir uns das gewöhnt sind. Zwei heisse Pools mitten im Dschungel, an einem reissenden Fluss bildeten das Bad. Die Becken waren aus natürlichem Stein und das Wasser darin so heiss, dass ich mich eine ganze Weile anklimatisieren musste bis ich mich wohl fühlte.
Am dritten Abend holte mich Jab ab, ein junger Ingenieur. Wir gingen zu seinen Kollegen und spielten Fifa auf der PS2. Leider habe ich verloren.
Am vierten Abend holte mich Tom ab und wir fuhren zur Driving Range. Es war das erste Mal, dass ich einen Golfschläger in der Hand hatte. Aber es machte mir Spass. Ein Hobby, welches ich mir in der Schweiz auch angewöhnen könnte... wenn ich pensioniert bin.
Am Freitagabend waren dann nicht mehr viele Leute anzutreffen. Normalerweise wird hier von Montag bis Freitagmittag gearbeitet. Danach machen sich alle auf den Heimweg zu ihren Familien. Ein Grossteil Teil der Angestellten wohnt in Bangkok. Der Bus braucht fünf Stunden bis dorthin. Ich blieb jedoch auf dem Areal, weil Ajaree und Apirak mit mir Ausflüge nach Myanmar und Kanchanaburi planten.
Arbeit
Die ersten beiden Wochen habe ich eine prima Einführung in die thailändische Arbeits- und Lebenskultur erhalten. Die meisten Leute hier beginnen ihre Arbeit um 08:00 Uhr am Morgen und haben um 16:00 Uhr Feierabend. Es werden 7 Stunden pro Tag gearbeitet.
Ich wurde jeweils um 08:00 Uhr abgeholt und mein Betreuer Sarun und ich fuhren zum Morgenessen ins Restaurant. Es brauchte ein paar Tage, bis ich mich an Reis mit Gemüse oder Fleisch zum „Zmorge“ gewöhnen konnte. Ich schaue jeweils, dass ich zu dieser Tageszeit noch nichts Scharfes auf meinen Teller bekomme.
Nach dem Frühstück fuhren wir jeweils ins Kraftwerk beim Damm. Es gab in den ersten beiden Wochen für mich nichts aktiv zu tun. Ich schaute den Leuten beim arbeiten zu und stellte Fragen. (Eigentlich stelle ich mir so das Leben eines Ingenieurs vor). Glücklicherweise habe ich mich nicht schon im Studium auf Leistungselektronik spezialisiert, sonst wäre es mir wohl sehr schnell langweilig geworden. Sarun gab mir ein Buch in Englisch, welches mir eine Übersicht über den ganzen Damm gab. Weil meine Fragen oft nicht verstanden wurden oder ich die Antworten nicht verstehen konnte war ich sehr froh um das Buch. Es beantwortete vieler meiner Fragen.
Wenn mal gerade nichts los war konnte ich mein Notebook gebrauchen. Ich nützte diese Zeit um Mails zu schreiben und meine Fachkenntnisse mit Wikipedia zu erweitern oder aufzufrischen. Mein Mac-Book ist hier übrigens eine Sensation. Endlich bekommt es die Aufmerksamkeit, die ihm gebührtJ.
Während meines Aufenthalts bei Vajiralongkorn Damm hatte ich auch die Möglichkeit etwas herumzureisen. Einmal fuhren wir zu einem anderen Damm, der sich gerade im Umbau befindet. Dort hatte ich die Gelegenheit ein Kraftwerk mit Generator und Turbinen „von Innen“ anzusehen. Das mag jetzt für euch sehr langweilig klingen. Für mich war es ziemlich beeindruckend. Ein anderes Mal fuhren wir zu einem Mini Kraftwerk. Auf dem Weg dorthin sahen wir einen Zwei-Meter Waran. Zuerst habe ich gedacht es handle sich um ein junges Krokodil, das etwas komisch aussieht. Natürlich hatte ich grosse Freude an diesem Riesen-Gecko. Am selben Tag habe ich dann noch etwas mehr über die thailändische Arbeitsmentalität erfahren. Wegen starkem Regen fiel die Spannungsversorgung im Minikraftwerk aus. Wir mussten unsere Arbeit abbrechen und fuhren zurück. Auf dem Rückweg wurde auch der Grund für den „Stromausfall“ ersichtlich. Ein Ast eines Bambus-Baums schloss zwei Leitungen des Strommasts kurz. Der Ast brannte friedlich vor sich hin während ich die anderen Leute im Auto schockiert fragte, ob sie den nichts unternehmen wollten. Sie lachten und sagten, dass eine andere Behörde für die dieses Stromnetz zuständig wäre. Wir fuhren weiter.
Bei der Arbeit gab es nicht allzu viele Highlights, weil das Kraftwerk im normalen Betrieb arbeitete. Es wird erst spannend, wenn irgendwas renoviert wird oder ein Unfall passiert. Natürlich war ich froh, dass kein Unfall passierte. Die interessantesten Ereignisse waren die Besichtigungen. Einmal machten wir eine Tour durch den Damm und prüften die Pumpen. Im Damm drinnen hat es viele Kilometer Tunnels und ich war froh, dass ich nach zwei Stunden wieder Heil aus diesem Labyrinth heraus kam. Wäre ich allein gewesen, würde man wohl in ein paar Jahren mein Skelett finden.
Freizeit
Die eigentlichen Höhepunkte meiner Zeit beim Vajiralongkorn Damm ereigneten sich nach der Arbeit. Ich habe möglicherweise schon im letzten Mail erwähnt, wie es um die Gastfreundschaft der Thais steht. Sie ist unschlagbar. Es verging in der ersten Woche kein Abend, den ich alleine verbringen musste. Darüber war ich froh, denn sobald ich am Abend alleine war, fühlte ich mich nicht mehr so richtig wohl und spürte, dass ich weit von Zuhause entfernt war.
Am ersten Abend machte ich mich selbst auf den Weg zum Restaurant. Dort traf ich Ajaree, die Sekretärin des Direktors, eine der wenigen mit guten Englischkentnisse. Sie erkannte meine Not und war darum bemüht, mir ein paar Jungs zu suchen. Den Abend verbrachte ich dann mehrheitlich mit Ajaree und Tom, einem Mechaniker der zwar fast kein Englisch konnte, sich aber herzlich darum bemühte.
Es war eine ziemlich lustige Kommunikation die wir da zusammen führten. Ich habe den wertvollen Tipp bekommen, immer Stift und Papier bei mir zu haben, damit man die Sachen aufschreiben kann die man sagen will. Vielmals haben die Thais die mal an einer Uni waren, einen ziemlich grossen Wortschatz. Die Aussprache ist einfach so miserabel, dass man nahezu nichts versteht. So müssen sie mir halt teilweise ein paar Stichwörter aufschreiben, damit ich sehe, was gemeint ist. Dabei probiere ich auch immer wieder ein paar neue Thai-Wörter, oder die komplizierten Namen meiner Mitmenschen zu notieren. Mein Thai-Vokabular wird stetig grösser. Ich kann aber keine ganzen Sätze sprechen. Nur einzelne Wörter wie „Hunger“, „scharf“, „Hallo“ etc. Das Wichtigste eben. Die Schrift probiere ich aber gar nicht erst zu lernen. 44 Konsonanten und über 16 Vokale sind mir zu viel.
Am zweiten Abend wurde ich von Apirak, dem Chef-Ingenieur und Ajaree abgeholt. Ajaree war sozusagen die Dolmetscherin, weil Apirak kein Wort Englisch mehr gesprochen hat seit dem Studium. Wir gingen in ein wunderbares Restaurant Namens „Bamboo Hut“ im Dschungel. Nach dem vorzüglichen Essen besuchten wir noch die heissen Quellen von Hin Dad. Ich habe dabei an ein Thermalbad gedacht. Das war es in gewisser Weise auch. Nur viel romantischer als wir uns das gewöhnt sind. Zwei heisse Pools mitten im Dschungel, an einem reissenden Fluss bildeten das Bad. Die Becken waren aus natürlichem Stein und das Wasser darin so heiss, dass ich mich eine ganze Weile anklimatisieren musste bis ich mich wohl fühlte.
Am dritten Abend holte mich Jab ab, ein junger Ingenieur. Wir gingen zu seinen Kollegen und spielten Fifa auf der PS2. Leider habe ich verloren.
Am vierten Abend holte mich Tom ab und wir fuhren zur Driving Range. Es war das erste Mal, dass ich einen Golfschläger in der Hand hatte. Aber es machte mir Spass. Ein Hobby, welches ich mir in der Schweiz auch angewöhnen könnte... wenn ich pensioniert bin.
Am Freitagabend waren dann nicht mehr viele Leute anzutreffen. Normalerweise wird hier von Montag bis Freitagmittag gearbeitet. Danach machen sich alle auf den Heimweg zu ihren Familien. Ein Grossteil Teil der Angestellten wohnt in Bangkok. Der Bus braucht fünf Stunden bis dorthin. Ich blieb jedoch auf dem Areal, weil Ajaree und Apirak mit mir Ausflüge nach Myanmar und Kanchanaburi planten.
Erste Eindrücke Vajiralongkorndamm
Mo, 07.09.2009
Mein erster Arbeitstag. Ich wurde um 08:00 abgeholt und in der Anlage herumgefahren. Das Wasserkraftwerk, ein Staudamm, umfasst auch noch einen Golfplatz, Fussballfelder (Olee, d'Schwiiz hät ja gwunne gägä Griecheland, hani vorher no gse :). Voll geil mann!! ), Swimmingpool, ein paar Tenniscourts und mehrere Restaurants und Läden. Ziemlich grosse Anlage. Falls es jemanden interessiert, das Kraftwerk hat eine Leistung von 300 MW (Wie das kleinste AKW der Schweiz). Den Rest des Tages verbrachte ich damit, mein Notebook thailandtauglich zu machen und auf Facebook zu chatten. Nach Feierabend wurde ich dann zu einem Hühnerkampf geführt. Eklig aber irgendwie lustig. Ach ja, der Direktor hat mich noch begrüsst. Da kam ich mir irgendwie vor wie ein wichtiger Politiker. Ich wurde in seinem Bonzenbüro empfangen und seine Sekretärin machte Fotos von uns beim Hallo sagen. Auch er sprach nur schwer verständlich. Sein Sekretärin spricht dafür sehr gut, zum Glück. Es wurde mir erstmals bewusst, wie isoliert man ist, wenn man wirklich keine Chance hat zu verstehen und zu lesen. In Bangkok waren die Strassenschilder noch zweisprachig (Thai/Eng.), hier auf dem Land ist alles nur noch Thai. Etwa so:
โครงการแลกเปลี่ยนนักศึกษานานาชาติเพื่อการฝึกงานด้านเทคนิคประจำประเทศไทย (ไอเอสเต้ประเทศไทย) มหาวิทยาลัยเทคโนโลยีพระจอมเกล้าพระนครเหนือ จะเปิดรับสมัครสอบคัดเลือกนักศึกษาระดับอุดมศึกษาชั้นปีที่ 3-4 และปริญญาโท-เอก อายุไม่เกิน 30 ปี เข้าร่วมโครงการฝึกงานด้านเทคนิคในต่างประเทศของ IAESTE Thailand ประจำปี 2553
นักศึกษาผู้สนใจประสงค์จะสมัครสอบคัดเลือกเพื่อขอรับทุนฝึกงานดังกล่าว สามารถสมัครได้ที่สำนักงาน IAESTE Thailand ห้อง 1003 ชั้น 10 อาคารอเนกประสงค์ มหาวิทยาลัยเทคโนโลยีพระจอมเกล้าพระนครเหนือ เลขที่ 1518 ถนนพิบูลสงคราม บางซื่อ กทม. 10800 โทร. 02-912-2009, 02-913-2500 หรือ 02-585-8541-9 ต่อ 1025, 1193 และ 1194.
AHA!!!
Wenn man dann noch allein ist hat das durchaus nicht nur einen positiven Einfluss auf die allgemeine Gefühlslage.
Allgemein kann ich sagen, dass Thailand ein super Land ist. Ich habe die Sprachbarriere etwas unterschätzt. Allein so weit weg zu reisen ist schon noch eine andere Sache, als zu zweit. Das Wetter ist heiss, obwohl es die Hälfte der Zeit regnet (Masoala Halle). Jedes Zimmer ist aber mit einer Klimaanlage ausgestattet. Das Essen schmeckt vorzüglich. Die Leute sind wirklich sehr nett und kümmern sich um mich. Wäre dies nicht der Fall, würde ich gerne sofort wieder nach Hause kommen. Ich freue mich auf die nächste Zeit und bin mir sicher, dass ich viel tolle Erlebnisse haben Werde.
Noch ein Wort zur Umwelt. Ich sitze hier in einem Restaurant mit überdeckter Terasse. Während ich das schreibe, sitzen an der Decke ca 20 Geckos und verspeisen die Insekten bei den Lampen. Um mich herum hat es einen Lärmpegel von mindestens 80 dB(A), Obwohl es schon Mitternacht ist, höre ich verschiedene Vögel und Insekten, Frösche aber auch Affen (leider habe ich noch keinen gesehen).
Mein erster Arbeitstag. Ich wurde um 08:00 abgeholt und in der Anlage herumgefahren. Das Wasserkraftwerk, ein Staudamm, umfasst auch noch einen Golfplatz, Fussballfelder (Olee, d'Schwiiz hät ja gwunne gägä Griecheland, hani vorher no gse :). Voll geil mann!! ), Swimmingpool, ein paar Tenniscourts und mehrere Restaurants und Läden. Ziemlich grosse Anlage. Falls es jemanden interessiert, das Kraftwerk hat eine Leistung von 300 MW (Wie das kleinste AKW der Schweiz). Den Rest des Tages verbrachte ich damit, mein Notebook thailandtauglich zu machen und auf Facebook zu chatten. Nach Feierabend wurde ich dann zu einem Hühnerkampf geführt. Eklig aber irgendwie lustig. Ach ja, der Direktor hat mich noch begrüsst. Da kam ich mir irgendwie vor wie ein wichtiger Politiker. Ich wurde in seinem Bonzenbüro empfangen und seine Sekretärin machte Fotos von uns beim Hallo sagen. Auch er sprach nur schwer verständlich. Sein Sekretärin spricht dafür sehr gut, zum Glück. Es wurde mir erstmals bewusst, wie isoliert man ist, wenn man wirklich keine Chance hat zu verstehen und zu lesen. In Bangkok waren die Strassenschilder noch zweisprachig (Thai/Eng.), hier auf dem Land ist alles nur noch Thai. Etwa so:
โครงการแลกเปลี่ยนนักศึกษานานาชาติเพื่อการฝึกงานด้านเทคนิคประจำประเทศไทย (ไอเอสเต้ประเทศไทย) มหาวิทยาลัยเทคโนโลยีพระจอมเกล้าพระนครเหนือ จะเปิดรับสมัครสอบคัดเลือกนักศึกษาระดับอุดมศึกษาชั้นปีที่ 3-4 และปริญญาโท-เอก อายุไม่เกิน 30 ปี เข้าร่วมโครงการฝึกงานด้านเทคนิคในต่างประเทศของ IAESTE Thailand ประจำปี 2553
นักศึกษาผู้สนใจประสงค์จะสมัครสอบคัดเลือกเพื่อขอรับทุนฝึกงานดังกล่าว สามารถสมัครได้ที่สำนักงาน IAESTE Thailand ห้อง 1003 ชั้น 10 อาคารอเนกประสงค์ มหาวิทยาลัยเทคโนโลยีพระจอมเกล้าพระนครเหนือ เลขที่ 1518 ถนนพิบูลสงคราม บางซื่อ กทม. 10800 โทร. 02-912-2009, 02-913-2500 หรือ 02-585-8541-9 ต่อ 1025, 1193 และ 1194.
AHA!!!
Wenn man dann noch allein ist hat das durchaus nicht nur einen positiven Einfluss auf die allgemeine Gefühlslage.
Allgemein kann ich sagen, dass Thailand ein super Land ist. Ich habe die Sprachbarriere etwas unterschätzt. Allein so weit weg zu reisen ist schon noch eine andere Sache, als zu zweit. Das Wetter ist heiss, obwohl es die Hälfte der Zeit regnet (Masoala Halle). Jedes Zimmer ist aber mit einer Klimaanlage ausgestattet. Das Essen schmeckt vorzüglich. Die Leute sind wirklich sehr nett und kümmern sich um mich. Wäre dies nicht der Fall, würde ich gerne sofort wieder nach Hause kommen. Ich freue mich auf die nächste Zeit und bin mir sicher, dass ich viel tolle Erlebnisse haben Werde.
Noch ein Wort zur Umwelt. Ich sitze hier in einem Restaurant mit überdeckter Terasse. Während ich das schreibe, sitzen an der Decke ca 20 Geckos und verspeisen die Insekten bei den Lampen. Um mich herum hat es einen Lärmpegel von mindestens 80 dB(A), Obwohl es schon Mitternacht ist, höre ich verschiedene Vögel und Insekten, Frösche aber auch Affen (leider habe ich noch keinen gesehen).
Erstes Weekend
Sa. 05.09.2009
Neeno und Dani und eine andere (Lennie oder so) sind freundlicherweise mit mir nach Bangkok ins Zentum gefahren, damit ich shoppen kann. Das spannendste dabei war, dass ich das Handy im Taxi liegen gelassen habe und wir es nach vielen Stunden Wartezeit tatsächlich wieder gefunden haben. Wer mal in Bangkok war kann sich vorstellen wie unwarscheinlich das eigentlich ist.
Am Abend traf ich dann in meinem Zimmer noch ein paar andere IAESTE Studenten (Aus Rumänien, Ägypten, Sudan), welche mir von ihren Erlebnissen erzählten. Sie haben mich dann auch darauf vorbereitet, dass sich die Englischkentnisse vieler Thais schwer in Grenzen halten...
So. 06.09.2009
Naja, eigentlich hatte ich mit Prof. Tongdee von IAESTE um 08:30 ein Treffen vereinbart. Ich sollte von einem Typen der Electricity Generating Authority of Thailand (E.G.A.T) abgeholt werden. E.G.A.T ist mein Arbeitgeber für die nächsten drei Monate. Um 08:25 (als ich natürlich bereits mit allem auf dem weg war) kam dann das Telefon, das ich erst um 14:30 abgeholt werde. Das kam mir entgegen, ich wollte sowieso nur mein Jetlag kurieren. Um 15:00 war ich dann mit dem Car unterwegs in Richtung Vajiralongkorn Hydropower Plant (Wasserkraftwerk). Wenn man es googelt, findet man es. Das liegt ca 300 km nordwestlich von Bangkok, nahe an der Grenze zu Myanmar (20 km). Am Abend um 20:00 kamen wir dann auch an. In diesem Bus waren übrigens noch ganz viel andere Leute, welche Mo.-Fr. im Wasserkraftwerk arbeiten und am Wochenende in Bangkok bei ihren Familien wohnen. Einer von ihnen war mein "Engineer in Charge". Er ist zuständig für mein Wohl. Er ist warscheinlich ein toller Typ. Leider merke ich nicht wann er englisch spricht. Es tönt auch nicht so. Apropos Sprache. Ich habe mir ein Thai Sprachführer gekauft, welcher sich in Zukunft warscheinlich noch auszeichnen wird. Ich bin schwer motiviert, ein wenig Thai zu lernen, die nächsten Monate. Man ist sonst auf dem Land sehr schnell verloren. Ich musste feststellen, das nicht nur mein betreuender Ingenieur unverständliches (und zwar wirklich unverständliches) Englisch spricht, sondern eigentlich alle hier (Ausser an der Uni). Ich muss jedoch sagen, dass alle sehr freundlich sind und lächeln, wenn sie mich sehen (Hoffentlich lachen sie mich nicht aus !!!).
Neeno und Dani und eine andere (Lennie oder so) sind freundlicherweise mit mir nach Bangkok ins Zentum gefahren, damit ich shoppen kann. Das spannendste dabei war, dass ich das Handy im Taxi liegen gelassen habe und wir es nach vielen Stunden Wartezeit tatsächlich wieder gefunden haben. Wer mal in Bangkok war kann sich vorstellen wie unwarscheinlich das eigentlich ist.
Am Abend traf ich dann in meinem Zimmer noch ein paar andere IAESTE Studenten (Aus Rumänien, Ägypten, Sudan), welche mir von ihren Erlebnissen erzählten. Sie haben mich dann auch darauf vorbereitet, dass sich die Englischkentnisse vieler Thais schwer in Grenzen halten...
So. 06.09.2009
Naja, eigentlich hatte ich mit Prof. Tongdee von IAESTE um 08:30 ein Treffen vereinbart. Ich sollte von einem Typen der Electricity Generating Authority of Thailand (E.G.A.T) abgeholt werden. E.G.A.T ist mein Arbeitgeber für die nächsten drei Monate. Um 08:25 (als ich natürlich bereits mit allem auf dem weg war) kam dann das Telefon, das ich erst um 14:30 abgeholt werde. Das kam mir entgegen, ich wollte sowieso nur mein Jetlag kurieren. Um 15:00 war ich dann mit dem Car unterwegs in Richtung Vajiralongkorn Hydropower Plant (Wasserkraftwerk). Wenn man es googelt, findet man es. Das liegt ca 300 km nordwestlich von Bangkok, nahe an der Grenze zu Myanmar (20 km). Am Abend um 20:00 kamen wir dann auch an. In diesem Bus waren übrigens noch ganz viel andere Leute, welche Mo.-Fr. im Wasserkraftwerk arbeiten und am Wochenende in Bangkok bei ihren Familien wohnen. Einer von ihnen war mein "Engineer in Charge". Er ist zuständig für mein Wohl. Er ist warscheinlich ein toller Typ. Leider merke ich nicht wann er englisch spricht. Es tönt auch nicht so. Apropos Sprache. Ich habe mir ein Thai Sprachführer gekauft, welcher sich in Zukunft warscheinlich noch auszeichnen wird. Ich bin schwer motiviert, ein wenig Thai zu lernen, die nächsten Monate. Man ist sonst auf dem Land sehr schnell verloren. Ich musste feststellen, das nicht nur mein betreuender Ingenieur unverständliches (und zwar wirklich unverständliches) Englisch spricht, sondern eigentlich alle hier (Ausser an der Uni). Ich muss jedoch sagen, dass alle sehr freundlich sind und lächeln, wenn sie mich sehen (Hoffentlich lachen sie mich nicht aus !!!).
Reise
Do. 03.09.2009 und Fr. 04.09.2009
Am Donnerstag um 20:00 startete meine Maschine von Zürich nach Kopenhagen. Leider musste ich bemerken, dass bei diesem Kurzflug nicht mal ein Sandwich inbegriffen ist. So musste ich hungern bis ich ab Kopenhagen Richtung Bangkok abgeflogen war. In Thailand angekommen war ich überrascht, wie schnell ich das ganze Visa-Prozedere überstanden habe. Leider zu schnell... Da in der Schweiz im Moment Sommerzeit ist, habe ich meinen Thailändischen Freunden meine Landezeit eine Stunde zu spät angegeben. Sie sollten erst um 15:45 dort sein. Ich war jedoch bereits um 14:30 durch die Passkontrolle. Naja, dazu kam dann noch, dass sich das Empfangskomittee um eine Stunde verspätete und damit hatte ich Zeit, den Ankunftsbereich vom Bangkok Suvarnabhumi Airport 2 Stunden lang kennenzulernen. Als dann Neeno und Dani eintrafen war die Erleichterung gross. Die beiden vom IAESTE (International Association for the Exchange of Students for Technical Experience, der Verein der mir den Aufenthalt in Thailand ermöglicht) verbrachten dann dafür den Rest der Zeit in Bangkok mit mir. Die beiden waren wirklich Gold wert. Wir fuhren vom Flughafen mit dem Taxi zur King Mongkut's University of Technology. Dort habe ich von Freitag bis Sonntag zweimal übernachtet. Das Bett fühlte sich an wie ein Brett. Das sei anscheinend Gesund (Blabla). Am Freitagabend nahmen mich Neeno und Dani (also eigentlich heissen beide anders, aber das sind die Namen die sie sich geben, damit Leute aus dem Westen sie aussprechen können) mit ins Kino. Wir schauten den neuen Final Destination in 3D. Der Film ist grässlich!! Aber 3D ist cool. Und vor dem Film müssen alle Kinobesucher aufstehen, weil dann irgendeine Hymne für den König auf der Leinwand abläuft.
Am Donnerstag um 20:00 startete meine Maschine von Zürich nach Kopenhagen. Leider musste ich bemerken, dass bei diesem Kurzflug nicht mal ein Sandwich inbegriffen ist. So musste ich hungern bis ich ab Kopenhagen Richtung Bangkok abgeflogen war. In Thailand angekommen war ich überrascht, wie schnell ich das ganze Visa-Prozedere überstanden habe. Leider zu schnell... Da in der Schweiz im Moment Sommerzeit ist, habe ich meinen Thailändischen Freunden meine Landezeit eine Stunde zu spät angegeben. Sie sollten erst um 15:45 dort sein. Ich war jedoch bereits um 14:30 durch die Passkontrolle. Naja, dazu kam dann noch, dass sich das Empfangskomittee um eine Stunde verspätete und damit hatte ich Zeit, den Ankunftsbereich vom Bangkok Suvarnabhumi Airport 2 Stunden lang kennenzulernen. Als dann Neeno und Dani eintrafen war die Erleichterung gross. Die beiden vom IAESTE (International Association for the Exchange of Students for Technical Experience, der Verein der mir den Aufenthalt in Thailand ermöglicht) verbrachten dann dafür den Rest der Zeit in Bangkok mit mir. Die beiden waren wirklich Gold wert. Wir fuhren vom Flughafen mit dem Taxi zur King Mongkut's University of Technology. Dort habe ich von Freitag bis Sonntag zweimal übernachtet. Das Bett fühlte sich an wie ein Brett. Das sei anscheinend Gesund (Blabla). Am Freitagabend nahmen mich Neeno und Dani (also eigentlich heissen beide anders, aber das sind die Namen die sie sich geben, damit Leute aus dem Westen sie aussprechen können) mit ins Kino. Wir schauten den neuen Final Destination in 3D. Der Film ist grässlich!! Aber 3D ist cool. Und vor dem Film müssen alle Kinobesucher aufstehen, weil dann irgendeine Hymne für den König auf der Leinwand abläuft.
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