Sa, 19.09.2009
Samstag war Shopping angesagt. Mir graute davor. Ich hatte eine grosse Shoppingliste, weil ich nicht allzu viel aus der Schweiz mitgenommen hatte. Mit dem Skytrain fuhr ich ins Shoppingviertel Siam. Ich fand glücklicherweise fast alles was ich brauchte, sogar Turnschuhe in meiner Grösse. Mir ist dabei aufgefallen, dass die Preise sehr unterschiedlich sind. An einigen Orten zahlt man für Schuhe fast gleichviel wie bei uns. An anderen Orten wiederum zahlt man fast nichts. Natürlich sind es auch nicht die gleichen Produkte. Der Unterschied zwischen billig und teuer ist viel extremer als bei uns.
Am Nachmittag hatte ich ein Treffen mit Dani und Neeno vom IAESTE. Das sind die beiden, die mich vom Flughafen abgeholt hatten. Sie hatten noch zwei weitere Begleiterinnen dabei. Mit ihnen ging ich zum Chatuchak Market. Ein riesiger, überdachter Markt in Bangkok mit tausenden Marktständen. Nach etwa 30 Minuten fing es an zu regen. Plötzlich war überall Wasser. Der Markt wurde richtig überflutet und es hatte überall etwa 15 cm Wasser auf den Wegen zwischen den Marktständen. Das war ein guter Zeitpunkt für mich, Flip Flops zu kaufen. Ich fand sogar welche in meiner Schuhgrösse (47). Ich lud die ganze Truppe zum Nachtessen ein, als Dank dass sie mir meine Einkaufstüten schleppten und den Nachmittag mit mir verbrachten. Toll, hier kann sogar ich es mir leisten, Leute zum Essen einzuladen.
Am Abend war ich mit Puengs Schwester, Fon, in einer Bar Namens „Choo Bee Doo“. Eine Thai-Bar mit lustigen Bands und kühlem Bier. Sie brachte noch eine Freundin und einen Freund mit. Die Musik war so laut, dass die ohnehin schon schwierige Kommunikation noch erschwert wurde. Nicht selten musste ich auf meinen antrainierten Trick zurückgreifen: Freundlich lächeln und nicken und hoffen, dass der Gesprächspartner keine Frage gestellt hat. Wir hatten eine Menge Spass und ich war ziemlich dizzy, als wir Zuhause ankamen. Pueng und Fon wohnen immer noch bei ihren Eltern, obwohl beide schon über 30 sind. Wie Italiener! J. Ich hatte ein schönes Zimmer mit eigenem Bad.
So, 20.09.2009
Am Sonntag war ausschlafen angesagt. Danach ging ich mit Pueng noch kurz zum Mittagessen in einen Park und dann musste ich mich bereits auf den Weg machen, um zum Bhumibol Damm zu kommen. Dort kam ich dann auch gut an und wurde herzlich von Kanchit empfangen. Kanchit ist der Ingenieur, der für mich zuständig ist beim Bhumibol Damm. Er ist ein guter Typ und spricht dazu sogar noch Englisch.
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